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Tiergifte und Genomik: Tiergifte als Bioressource für neue Medikamente

Senckenberg - world of biodiversity
Online-Vortragsreihe "Bauplan der Natur - Wie Genomik unseren Blick auf die biologische Vielfalt revolutioniert" in Kooperation mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die Sie zu Hause oder unterwegs via Smartphone mitverfolgen können! Im Anschluss an die Vorträge von renommierten Persönlichkeiten aus der Wissenschaft können Sie, wenn gewünscht, im Live-Chat Fragen stellen und mitdiskutieren.
Ein offenes und gebührenfreies Bildungsangebot Ihrer Volkshochschule in Kooperation mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Wie funktioniert das?
- Sie melden sich online für die Online-Vortragsreihe an (www.vhs-vogelsberg.de oder über info@vhs-vogelsberg.de oder Tel. 06631-792 7700)
- Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Anleitung wie Sie einen Zugang zu den Vorträgen bekommen
- Ein bis zwei Tage vor den einzelnen Terminen erhalten Sie per Mail einen Link zum Livestream, der zur angegebenen Uhrzeit beginnt

Tiergifte und Genomik: Tiergifte als Bioressource für neue Medikamente
Über 200.000 Tierarten produzieren Gifte, um sich gegen Feinde zu verteidigen oder ihre Beute zu töten. Bei diesen Giften handelt es sich meist um komplexe Gemische verschiedener Toxine, die im Verlauf der Evolution im Hinblick auf ihre Funktion optimiert wurden. Man schätzt, dass in den Giftdrüsen aller giftigen Tierarten zusammengenommen bis zu 20 Millionen verschiedene Moleküle produziert werden, von denen bis heute allerdings nur ca. 16.000 genauer untersucht wurden. Aktuell resultieren aus diesen Wirkstoffen 18 auf dem Markt befindliche Medikamente, weitere befinden sich in klinischen Studien. Damit sind Tiergifte eine kaum erschlossene Bioressource für die Entwicklung neuer Medikamente. Um ihre Erforschung zu beschleunigen, werden moderne genomische, transkriptomische und proteomische (Omics-) Methoden eingesetzt  und mit innovativen, bioinformatischen Werkzeugen kombiniert, um effizient und gezielt die in den Giftdrüsen der Tiere produzierten Toxine identifizieren und charakterisieren zu können.
Der Zoologe Andreas Vilcinskas ist Gründungsdirektor des im Aufbau befindlichen Fraunhofer-Instituts für Bioressourcen in Gießen und leitet das Institut für Insektenbiotechnologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist zudem beteiligt am LOEWE-Zentrum für translationale Biodiversitätsgenomik.

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: 211-1410

Beginn: Mi., 28.04.2021, 19:15 - 20:30 Uhr

Dauer: 1 Treffen

Kursort: Online

Gebühr: 0,00 €


Datum
28.04.2021
Uhrzeit
19:15 - 20:30 Uhr
Ort
Online




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Im Klaggarten 6 | 36304 Alsfeld
Tel: 06631 792-7700
Fax: 06631 792-7710
E-Mail: info@vhs-vogelsberg.de

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