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Veranstaltungsreihe Bodensalon: Klimaschützerin auf der Weide: Die Kuh.

Potenziale nachhaltiger Beweidung für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt, Klimaentlastung und die Welternährung
Warum basieren so viele Gesellschaften auf einer Kuh-Kultur? Weltweit speichern die Grasland-Öko-Systeme mehr Kohlenstoff als die Wald-Öko-Systeme. Wie entstand Bodenfruchtbarkeit, b e v o r Menschen sich sesshaft machten und wie entwickelten sich die weltweit fruchtbarsten Ackerböden? Warum sind Weidetiere ein Schlüsselelement - auch in der Klimakrise? Die Potentiale nachhaltiger Beweidung betreffen über die Bodenfruchtbarkeit und das Klima hinaus die biologische Vielfalt: Ob unsichtbar im Mikrobiom oder sichtbar in den Landschaften: alles hängt mit allem zusammen. Auch Dungkäfer stehen bereits auf der Roten Liste: Fehlt Beweidung, fehlen die Kuhfladen und damit der Lebensraum zahlreicher Insekten. Das unterbricht die Nahrungskette für viele Tiere.
Dr.in Anita Idel ist Tierärztin, Autorin und Lehrbeauftragte sowie Mediatorin in den Spannungsfeldern zwischen Landwirtschaft und Natur-/Tierschutz. Sie ist Mitbegründerin z.B. der Arbeitsgemeinschaft Kritische Tiermedizin (AGKT) und des Gen-ethischen Netzwerk (GeN), Leadautorin des Weltagrarberichts und engagiert sich u.a. in der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie (DGH). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Co-Evolution von Weideland und Weidetieren, wozu sie international Recherchen durchführt und Vorträge hält. Die Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klima-Killer“ (10. Auflage 2024) erhielt den Schweisfurth-Forschungspreis (1993), den Salus-Medienpreis (2013), den Nachhaltigkeitspreis von Neumarkter Lammsbräu (2019) und den Ehrenpreis der Heinz-Sielmann-Stiftung (2023).
Das BNE-Netzwerk Vogelsberg „Nachhaltigkeit lernen im ländlichen Raum“ veranstaltet in Kooperation mit der vhs des Vogelsbergkreises eine Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Bodensalon“. Gefördert wird die Veranstaltungsreihe durch das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium. An vier Abenden im Juni, Juli, September und Oktober widmen wir uns dem Thema Boden aus verschiedenen Perspektiven und lassen vier Expert:innen aus den Bereichen zu Wort kommen. In gemütlicher Atmosphäre in der Kulturspinnerei in Lauterbach kommen wir im Anschluss an die Impulsvorträge miteinander ins Gespräch darüber, welche Rolle der Boden für uns im Vogelsberg spielt und was wir tun können, um ihn zu schützen
Anmeldungen sind über die vhs des Vogelsbergkreises (www.vhs-vogelsberg.de) oder über das BNE-Netzwerk (alexandra.botzat@azn-vogelsberg.de) möglich.

Status: Plätze frei

Kursnr.: 242-1404

Beginn: Do., 04.07.2024, 18:00 - 21:00 Uhr

Dauer: 1 Treffen

Kursort: Lauterbach, Kulturspinnerei, Lauterstraße 3

Gebühr: 0,00 €

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Volkshochschule des Vogelsbergkreises
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