Gesellschaft
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Erziehung nach Auschwitz in der Migrationsgesellschaft - Vortrag -

Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus als Herausforderung für die Pädagogik.
Das nationale Selbstbild in Deutschland ist trotz wachsender Angriffe von rechts inzwischen davon geprägt, dass man sich angeblich besonders gut mit der NS-Geschichte auseinandergesetzt habe. «Nie wieder» gilt als gesellschaftlicher Konsens, dem gerade die Pädagogik Rechnung tragen soll. Doch nicht nur die aktuelle politische Situation lässt bisweilen Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier wirklich um einen gesellschaftlichen Konsens handelt. Auch der Blick in die Geschichte der Bundesrepublik zeigt, dass Antisemitismus und Rassismus offiziell vor allem dann als gesellschaftliche Probleme wahrgenommen wurden, wenn das nationale Ansehen als demokratische Gesellschaft, die den NS überwunden hat, gefährdet war.
Im Vortrag geht es um die Frage, wie nationales Selbstbild und Erinnerungspolitik miteinander in Zusammenhang stehen und welche Rolle Pädagogik dabei zukommt.

Katharina Rhein ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Soziologin. Aktuell arbeitet Sie in der Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Uni in Frankfurt.

Status: Anmeldung möglich

Anmeldeschluss: 09.11.2020

Kursnr.: 202-1200

Beginn: Mo., 09.11.2020, 19:30 - 21:30 Uhr

Dauer: 1 Treffen

Kursort: Alsfeld, vhs, Im Klaggarten 6, Raum EG 07

Gebühr: 0,00 €


Datum
09.11.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:30 Uhr
Ort
Im Klaggarten 6, Alsfeld, vhs, Im Klaggarten 6, Raum EG 07




Volkshochschule des Vogelsbergkreises

Im Klaggarten 6 | 36304 Alsfeld
Tel: 06631 792-7700
Fax: 06631 792-7710
E-Mail: info@vhs-vogelsberg.de

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